News Oktober 2026
Komprise und Spectra Logic verlagern selten genutzte Firmendaten auf Band
Der Datenverwalter Komprise arbeitet laut StorageNewsletter künftig mit dem Bandspezialisten Spectra Logic zusammen. Die Software von Komprise sucht selten genutzte Dateien auf teurem Primärspeicher und verschiebt sie auf das Spectra BlackPearl Object Gateway, das Festplatten und Bänder hinter einer S3-kompatiblen Schnittstelle (Zugriff wie bei Amazon-Cloudspeicher) verwaltet. Die Dateien bleiben am ursprünglichen Ort erreichbar. Als Anlass nennen die Firmen gestiegene Flash-Preise: Laut Mitteilung kosten TLC-SSDs (3 Bit je Speicherzelle) für Unternehmen das 6,5-Fache des Vorjahres, und die Anbieter von LTO-Bändern meldeten für das 1. Quartal 2026 57 % mehr ausgelieferte Kapazität.
Für Käufer: Die Meldung richtet sich an Unternehmen, zeigt aber, dass Band als günstiger Archivspeicher wieder gefragt ist. Wer große Datenmengen selten braucht, kann LTO-Bänder als Alternative zu Festplatten prüfen.
TB-Index Band (LTO) 20,64 €/TBVeränderung ab morgen(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: StorageNewsletter
Lightbits bringt eigenes Speicher-Plug-in für Proxmox VE
Lightbits Labs hat laut StorageNewsletter ein quelloffenes Plug-in (Erweiterung) für die Virtualisierungssoftware Proxmox VE veröffentlicht und ist offizieller Lösungsanbieter von Proxmox Server Solutions. Das Plug-in verbindet Proxmox-Cluster über NVMe over TCP (SSD-Zugriff über normales Ethernet) mit dem Speichersystem von Lightbits, das auf Standardservern mit NVMe-SSDs läuft. Verwalter können Laufwerke über die Proxmox-Oberfläche anlegen, vergrößern und Schnappschüsse erstellen. Unterstützt werden Proxmox VE 9.x und alle gepflegten Lightbits-Versionen. Lightbits richtet das Angebot an Firmen, die Alternativen zu VMware prüfen.
Für Käufer: Für private Käufer ändert sich direkt nichts. Wer Proxmox im Heimlabor oder kleinen Betrieb nutzt, bekommt eine weitere Möglichkeit, gemeinsamen SSD-Speicher über Ethernet einzubinden.
Quelle: StorageNewsletter
Sandisk: Quartalsumsatz steigt auf 11 Mrd. US-Dollar, Privatkundengeschäft schrumpft
Sandisk hat im 1. Quartal seines Geschäftsjahres 2027 laut Blocks & Files einen Rekordumsatz von 11 Mrd. US-Dollar erzielt, 378 % mehr als im Vorjahr. Der Nettogewinn nach GAAP (US-Bilanzregeln) lag bei 8,1 Mrd. US-Dollar. Das Geschäft mit Rechenzentren wuchs auf 4,8 Mrd. US-Dollar, der Umsatz mit Privatkunden fiel um 39 % auf 397 Mio. US-Dollar, weil sich der Markt laut Sandisk an höhere Preise anpasst. Für das laufende Quartal erwartet Sandisk 12,4 Mrd. US-Dollar mit einer Spanne von 200 Mio. nach oben und unten. Erste Muster von Produkten mit HBF (gestapelter Flash-Speicher mit hoher Bandbreite für KI-Chips) sollen 2027 kommen.
Für Käufer: Sandisk begründet den Rückgang bei Privatkunden mit höheren Preisen und sieht die Nachfrage seiner Großkunden bis Ende des Jahrzehnts über dem eigenen Angebot. Für Käufer von SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks spricht das eher gegen schnell sinkende Preise, das bleibt eine Einschätzung.
TB-Index SSDs 108,07 €/TBVeränderung ab morgen(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: Blocks & Files
Canon: Kameras sollen 2027 wegen teurer DRAM-Chips mehr kosten
Canon rechnet laut Notebookcheck für das kommende Jahr mit höheren Kamerapreisen. In einem Frage-und-Antwort-Dokument zu den Zahlen des 3. Quartals 2026 schreibt der Hersteller, dass Bauteile wie Hauptplatinen schwer in ausreichender Menge zu bekommen sind und die Kosten für Bildsensoren und DRAM weiter steigen. DRAM dient in Kameras als Pufferspeicher für Aufnahmen. Die Mehrkosten will Canon über höhere Preise weitergeben und dabei die Folgen für die Verkaufszahlen beachten. Bisher war Canon davon ausgegangen, dass die Kosten in der 2. Hälfte 2027 wieder sinken, jetzt erwartet das Unternehmen steigende Kosten über das ganze Jahr 2027.
Für Käufer: Wer eine neue Kamera plant, muss laut Canon 2027 mit Preiserhöhungen unterschiedlicher Höhe rechnen. Die Meldung zeigt, dass die Knappheit bei Arbeitsspeicher inzwischen auch Geräte außerhalb von PCs und Konsolen erreicht.
TB-Index Arbeitsspeicher (RAM) 6,31 €/GBVeränderung ab morgen(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: Notebookcheck
Intelligent Memory sichert sich mehr DDR4 und eMMC für Industriekunden
Der Industriespeicher-Hersteller Intelligent Memory hat laut StorageNewsletter zusätzliche Liefermengen für DDR4 und eMMC (fest verlöteter Flash-Speicher) gesichert und baut sein Angebot an DDR4-Chips, DDR4-Modulen und eMMC aus. Vorgestellt wird das erweiterte Sortiment auf der Messe electronica 2026, weitere Produktdaten sollen dort folgen. Neue Vertriebspartner sind Sourceability und Flip Electronics. Hintergrund ist laut Unternehmen, dass die Branche ihre Investitionen auf neuere Speichergenerationen verlagert, während Geräte mit langen Laufzeiten weiter DDR4 und eMMC brauchen.
Für Käufer: Die Meldung richtet sich an Industrie- und Gerätehersteller. Für DDR4-Käufer zeigt sie, dass der Umstieg der Branche auf neuere Generationen laut Intelligent Memory die Beschaffung älterer Speicher erschwert, zu Preisen macht das Unternehmen keine Angaben.
TB-Index DDR4 UDIMM 10,39 €/GBVeränderung ab morgen(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: StorageNewsletter
Samsung: Speichersparte setzt im 3. Quartal 140,7 Billionen Won um
Samsung Electronics hat im 3. Quartal 2026 laut Blocks & Files 195,3 Billionen Won (rund 145,5 Mrd. US-Dollar) umgesetzt, 121,8 % mehr als im Vorjahr. Der operative Gewinn lag bei 107,4 Billionen Won. Die Halbleitersparte DS (Device Solutions) kam auf 147 Billionen Won, davon 140,7 Billionen Won mit Speicher, getragen von HBM4 (gestapelter Grafikspeicher für KI-Beschleuniger) und Server-SSDs. Samsung will mehr schnellen Server-DDR5 und mehr QLC-SSDs (4 Bit je Zelle) liefern und erwartet, dass die KI-Nachfrage 2027 das Angebot der Branche noch deutlicher übersteigt als 2026.
Für Käufer: Samsung spricht von höheren Marktpreisen in allen Anwendungen und rechnet für 2027 mit noch größerer Knappheit. Für Käufer von RAM und SSDs deutet das eher auf anhaltend hohe Preise hin, das bleibt eine Einschätzung.
TB-Index Arbeitsspeicher (RAM) 6,31 €/GBVeränderung ab morgen(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: Blocks & Files
Micron zahlt Beschäftigten in Taiwan hohe Boni, Tarifstreit in Taoyuan geht weiter
Micron zahlt seinen Beschäftigten in der Produktion in Taiwan im Oktober 3 Boni auf einmal, berichtet Tom's Hardware unter Berufung auf Digitimes. Dazu gehören ein Jahresbonus von meist 7,5 bis 12,5 Monatsgehältern, ein Produktionsbonus von 20 % des Jahresgehalts und einmalig 1.000.000 Taiwan-Dollar (rund 31.000 US-Dollar). Rund 700 der über 4.300 Beschäftigten erhalten so zusammen 5 Jahresgehälter. Ab Januar 2027 folgt weltweit ein Gewinnbonus je Quartal. In Taoyuan lehnten knapp 70 % der Gewerkschaftsmitglieder das jüngste Angebot ab, das nächste Treffen ist vorläufig für den 6. November geplant.
Für Käufer: Nach dem eintägigen Streik in Taoyuan ist der Konflikt um die Bezahlung damit weiter offen. Ob er die DRAM-Fertigung beeinträchtigt, lässt die Quelle offen.
TB-Index Arbeitsspeicher (RAM) 6,31 €/GBVeränderung ab morgen(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: Tom's Hardware
OpenAI-Chef Altman: Arbeitsspeicher in Privat-PCs ist schlecht genutzt
OpenAI-Chef Sam Altman hat im Gespräch mit dem YouTube-Kanal Cheeky Pint den Arbeitsspeicher in privaten Computern kritisiert, berichten Tom's Hardware und WinFuture. Aus Sicht der weltweiten Verteilung sei es schlecht, wenn knapper DRAM in vielen Heim-PCs stecke und dort nur etwa 5 % der Zeit genutzt werde. Bei so knappem Angebot solle der Speicher in Rechenzentren möglichst voll ausgelastet werden. Tom's Hardware weist darauf hin, dass OpenAI sein Geld vor allem mit Modellen in Rechenzentren verdient.
Für Käufer: Die Aussage ändert für sich nichts an Angebot oder Preisen. Sie zeigt, wie stark KI-Anbieter um denselben knappen DRAM konkurrieren, den auch PC-Käufer brauchen.
TB-Index Arbeitsspeicher (RAM) 6,31 €/GBVeränderung ab morgen(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quellen: Tom's Hardware, WinFuture
Intel: Knapper Arbeitsspeicher bremst den PC-Markt voraussichtlich bis 2027
Intel hat am 29. Oktober 2026 seine Zahlen für das 3. Quartal vorgelegt: 16,5 Mrd. US-Dollar Umsatz, 21 % mehr als im Vorjahr. Für das 4. Quartal erwartet Intel nur 15,0 bis 16,0 Mrd. US-Dollar. Laut der Zusammenfassung der Telefonkonferenz bei BigGo Finance fiel der Umsatz der PC-Sparte um 9 % zum Vorquartal auf 8,1 Mrd. US-Dollar, verstärkt durch knappen Arbeitsspeicher. Das Management rechnet demnach weltweit mit 12 % weniger verkauften PCs in 2026 und rund 10 % weniger in 2027 und erwartet die Folgen des Speichermangels bis 2027. Finanzchef David Zinsner sieht die PC-Flaute laut Mitteilung mindestens bis ins 1. Halbjahr 2027.
Für Käufer: Intel nennt knappen Arbeitsspeicher als einen Grund für die schwache PC-Nachfrage. Für Käufer von RAM spricht das eher gegen eine schnelle Entspannung der Preise, das bleibt aber eine Einschätzung.
TB-Index Arbeitsspeicher (RAM) 6,31 €/GB▲ 1,1 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quellen: Intel (Business Wire), BigGo Finance
Altera stellt FPGA-Familie Agilex 27 mit LPDDR6 und PCIe 7.0 vor, Muster ab 2027
Altera hat am 28. Oktober 2026 mit Agilex 27 die 1. Familie seiner neuen Reihe Agilex 2X vorgestellt. FPGAs sind Chips, deren Schaltung der Kunde selbst programmiert, etwa für Netzwerk- und Funktechnik. Laut ServeTheHome haben die Chips Speicher-Controller für DDR5, LPDDR4, LPDDR5X und LPDDR6, die nächste Generation von stromsparendem Arbeitsspeicher, und unterstützen PCIe 6.0 und 7.0. Die Entwicklungssoftware Quartus Prime 26.3 ist laut SiliconANGLE schon verfügbar, erste Testchips erwartet Altera in der 2. Jahreshälfte 2027. PC Games Hardware sieht darin erste feste Abnehmer für Hersteller von LPDDR6-Speicher.
Für Käufer: Für PC-Käufer hat die Ankündigung vorerst keine Folgen. Laut PC Games Hardware ist eine Ablösung von DDR5 und PCIe 5.0 bei Desktop-PCs noch nicht absehbar.
TB-Index Arbeitsspeicher (RAM) 6,31 €/GB▲ 1,1 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quellen: ServeTheHome, SiliconANGLE, PC Games Hardware
TrendForce: Engpass bei Kondensatoren für CPU-Boards und DDR5-Module hält bis Mitte 2027
KI-Anwendungen im Inferenzbetrieb, also beim Ausführen fertiger Modelle, treiben laut TrendForce die Nachfrage nach Prozessoren und damit nach DDR5-Arbeitsspeicher. Mainboards und Speichermodule brauchen dafür viele MLCC mit hoher Kapazität, das sind kleine Keramik-Kondensatoren. Den Engpass bei hochwertigen MLCC erwartet TrendForce bis zum 1. Halbjahr 2027, am stärksten im 1. und 2. Quartal 2027. Die Preisgespräche für das 1. Quartal 2027 beginnen im November 2026, japanische Hersteller dürften laut TrendForce die Preise anheben. Murata erwartet neue Fertigung erst ab 2028.
Für Käufer: TrendForce schreibt, dass KI einen wachsenden Teil der Fertigung bindet und Speicher sowie andere Bauteile verteuert. Für Käufer von DDR5-Modulen ist daher bis Mitte 2027 eher keine Entlastung von dieser Seite zu erwarten.
TB-Index DDR5 UDIMM 16,25 €/GB▲ 1,1 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: TrendForce
TB-Index externe 2,5-Zoll-Festplatten auf amazon.de fällt an 1 Tag um 3,8 %
Der ratioDB TB-Index für externe 2,5-Zoll-Festplatten auf amazon.de ist an 1 Tag um 3,8 % gefallen. Er steht jetzt bei 37,00 € pro TB. Der TB-Index bildet den typischen Preis pro Terabyte dieser Produktart ab. Stand 29.10.2026, 19:17 Uhr, Quelle: amazon.de.
Für Käufer: Wer eine externe 2,5-Zoll-Festplatte sucht, findet alle aktuellen Angebote auf der Seite dieser Produktart.
TB-Index HDD Extern 2,5" 37,00 €/TB▲ 0,2 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: ratioDB TB-Index
Nvidia senkt HBM4-Bandbreite von Vera Rubin auf 19,2 TB/s je GPU
Nvidia hat die Angaben zur Speicherbandbreite seiner KI-Plattform Vera Rubin gesenkt und sich jetzt dazu geäußert, berichtet PC Games Hardware. HBM4 ist gestapelter Arbeitsspeicher, der direkt neben dem Rechenchip sitzt. Je Rubin-GPU nennt Nvidia nun 19,2 statt 22 TB/s, für das Rack Vera Rubin NVL72 1.400 statt 1.580 TB/s; die Speicherkapazität je GPU bleibt gleich. Die alten Werte seien vorläufige Zielwerte aus der Entwicklung gewesen, die neuen zeigten den Stand der Serienfertigung. Einen technischen Grund nennt Nvidia nicht, Branchenbeobachter in Südkorea vermuten laut Digitimes, dass die geringeren Anforderungen die Versorgung mit HBM4 erleichtern sollen.
Für Käufer: Geringere Anforderungen an HBM4 könnten laut dieser Vermutung die Lieferung erleichtern. Ob sich das auf die Preise von Arbeitsspeicher für Privatkunden auswirkt, lässt die Quelle offen.
TB-Index Arbeitsspeicher (RAM) 6,31 €/GB▲ 1,7 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: PC Games Hardware
Seagate plant Mozaic-Festplatten mit 55 TB, Kundentests ab Ende 2027
Seagate will die 3. Generation seiner Mozaic-Festplatten mit bis zu 55 TB auf 10 Scheiben gegen Ende 2027 zur Prüfung an Kunden geben, berichtet Blocks & Files aus der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen. Mozaic nutzt HAMR (Heat-Assisted Magnetic Recording, Schreiben mit Laserhilfe). Zum Jahresende 2026 soll HAMR laut Seagate rund 50 % der ausgelieferten Nearline-Kapazität ausmachen, also der großen Laufwerke für Rechenzentren, davon rund die Hälfte Mozaic 4 mit bis zu 44 TB. Im Labor hat Seagate 8 TB je Scheibe gezeigt. Das Angebot an Nearline-Kapazität soll im Mittel um rund 25 % pro Jahr wachsen.
Für Käufer: Jeder HAMR-Schritt senkt laut Blocks & Files die Herstellungskosten je Bit. Wann Modelle mit 44 oder 55 TB im Handel für Privatkunden ankommen, nennt die Quelle nicht.
TB-Index HDD Intern 3,5" 43,59 €/TB▼ 0,1 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: Blocks & Files
GitHub hat 2026 160 Petabyte Speicher und 4 Millionen CPU-Kerne hinzugefügt
GitHub hat in diesem Jahr 4 Millionen zusätzliche CPU-Kerne und 160 Petabyte Speicher in Betrieb genommen, berichtet ComputerBase von der Konferenz GitHub Universe in San Francisco. 1 Petabyte sind 1.000 TB. Anlass ist laut Bericht die stark gestiegene Aktivität durch Programmieren mit KI: Im September 2026 zählte die Plattform 7,4 Milliarden Commits (gespeicherte Code-Änderungen), 5-mal so viele wie 1 Jahr zuvor. Künftig will GitHub Rechenleistung und Datenspeicherung trennen und erwartet davon bis zu 35-mal mehr Gesamtdurchsatz. Den Umzug auf eine Azure-Infrastruktur mit mehreren Regionen will die Microsoft-Tochter im kommenden Jahr abschließen.
Für Käufer: Die Meldung zeigt, wie stark KI-Dienste den Speicherbedarf in Rechenzentren treiben. Welche Laufwerke GitHub einsetzt, nennt die Quelle nicht.
TB-Index Festplatten (HDD) 31,01 €/TB▲ 0,5 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: ComputerBase
Bericht: CXMT will HBM3E verkaufen, Ausbeute nur 20 bis 30 %
Chinas größter Speicherhersteller CXMT (ChangXin Memory Technologies) will bald HBM3E für KI-Systeme kommerziell anbieten, berichtet WinFuture unter Berufung auf Quellen der Nachrichtenagentur Reuters. HBM3E ist gestapelter Arbeitsspeicher mit sehr hoher Bandbreite, der direkt neben KI-Chips sitzt. Laut Bericht liegt die Ausbeute, also der Anteil nutzbarer Chips, bei nur 20 bis 30 %, bei SK Hynix sind es rund 70 %. Muster sind demnach an mehrere chinesische Firmen gegangen, eine Fertigung in begrenzten Stückzahlen soll innerhalb von 2 Monaten anlaufen.
Für Käufer: HBM3E ist für den Einsatz in KI-Chips gedacht. Ob ein weiterer Anbieter die Lage bei Arbeitsspeicher entspannt, lässt der Bericht offen.
TB-Index Arbeitsspeicher (RAM) 6,31 €/GB▲ 1,7 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: WinFuture
Bericht: Apple zahlt 2026 rund 25 Mrd. US-Dollar für NAND-Flash
Apple dürfte 2026 rund 25 Milliarden US-Dollar für NAND-Flash ausgeben, im Vorjahr waren es 6 Milliarden, berichtet PC Games Hardware mit Verweis auf das Wall Street Journal und Schätzungen von TechInsights. Die eingekaufte Menge soll sich dabei kaum verändert haben. Laut Wall Street Journal haben Microsoft, Meta und Amazon in diesem Jahr längerfristige Verträge mit Kioxia zu höheren Preisen geschlossen. Ein Gigabyte Flash kostete 2023 demnach rund 5 US-Cent, inzwischen mehr als 30 US-Cent.
Für Käufer: NAND-Flash steckt in SSDs, Speicherkarten und Smartphones. Der Bericht zeigt, dass Großkunden aus dem KI-Bereich die Einkaufspreise für Flash treiben; wie sich das auf SSD-Preise im Handel auswirkt, sagt er nicht.
TB-Index SSDs 108,07 €/TB▲ 0,6 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: PC Games Hardware
Test: Teamgroup T-CREATE Expert DDR5-6000 CL30 hält mit CL26-Kit mit
PC Games Hardware hat das Kit T-CREATE Expert von Teamgroup mit 2 mal 16 GiB DDR5-6000 und den Timings 30-36-36-76 bei 1,35 Volt getestet. Timings sind die Wartezeiten des Speichers in Taktzyklen. Im Testmuster stecken SK-Hynix-A-Dies, Teamgroup garantiert diese Chips aber nicht für alle Module der Reihe. In Spielen lag ein G.Skill Trident Z5 RGB mit CL26 im Schnitt nur 0,31 % vorn, bei den seltenen niedrigsten Bildraten (P0.2) rund 2,1 %. Einen Hinweis liefert laut Test die tRAS: Beim T-CREATE liegt sie bei 76, bei den Vergleichskits bei 96.
Für Käufer: Laut Test sagt die CAS-Latenz allein wenig über die Leistung eines DDR5-Kits aus. Beim Vergleich von Kits lohnt der Blick auf alle Timings.
TB-Index DDR5 UDIMM 16,25 €/GB▲ 1,1 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: PC Games Hardware
FADU zeigt SSD mit eigenem Dateisystem, Muster erst im 3. Quartal 2027
Der südkoreanische Controller-Entwickler FADU hat auf dem OCP Global Summit eine SSD gezeigt, die Dateien statt nur Datenblöcke versteht, berichtet TechRadar. Die File-Semantic SSD (FS-SSD) erledigt Dateisuche, Rechteprüfung und Zuordnung von Datei zu Flash-Adresse in der Firmware ihres Controllers der 6. Generation, Grafikchips und Netzwerkkarten erreichen Dateien so ohne den Hauptprozessor. Im eigenen vorläufigen Test von FADU blieb der Durchsatz bei rund 460.000 Operationen pro Sekunde, als der Server von 16 auf 1 Kern reduziert wurde. Ein normaler Linux-Server fiel dabei von rund 150.000 auf 40.000. Muster für Partner erwartet FADU erst im 3. Quartal 2027.
Für Käufer: Die FS-SSD richtet sich an Rechenzentren für KI und kommt frühestens 2027 als Muster. Für SSDs im eigenen PC ändert die Ankündigung vorerst nichts.
TB-Index SSDs 108,07 €/TB▲ 0,6 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: TechRadar
Microsoft zeigt KI-Beschleuniger Maia 300 mit 288 GB HBM4
Auf dem OCP Summit 2026 hat Microsoft seinen hauseigenen KI-Beschleuniger Maia 300 gezeigt, berichtet ServeTheHome. Der Chip nutzt 8 Stapel HBM4, also gestapelten Arbeitsspeicher direkt am Prozessor, mit zusammen 288 GB und 18 TB/s Speicherbandbreite. Jeder Beschleuniger hat laut Bericht eine Leistungsaufnahme von 950 W und wird mit Flüssigkeit gekühlt. In einen Serverschrank passen nach Angaben von Microsoft 96 Maia-Chips, je Einschub sitzen 4 davon. SSDs, Prozessor und Netzwerkkarten im Einschub kühlen weiter Lüfter.
Für Käufer: Der Maia 300 ist ein weiterer Großabnehmer für HBM4. Ob die Nachfrage nach solchem KI-Speicher die Preise für Arbeitsspeicher von Privatkunden beeinflusst, sagt der Bericht nicht.
TB-Index Arbeitsspeicher (RAM) 6,31 €/GB▲ 1,7 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: ServeTheHome
Seagate-Festplatten mit HAMR und SMR bis 36 TB laufen offiziell an Broadcom-Controllern
Broadcom hat 2 SMR-Festplatten von Seagate in seine Liste geprüfter Laufwerke für die Hostadapter eHBA 9600 aufgenommen, berichtet StorageReview. SMR (Shingled Magnetic Recording) legt Spuren teilweise übereinander und erhöht so die Kapazität, verlangt aber passende Controller und Software. Gelistet sind die Exos M mit 32 TB (ST32000NM001F) und 36 TB (ST36000NM001M), beide mit SATA und HAMR-Technik (Schreiben mit Laserhilfe). Microsoft Azure hat die Kombination für seine Rechenzentren freigegeben. Laut StorageReview führt dieselbe Liste inzwischen auch 17 SMR-Modelle der Western Digital Ultrastar DC HC690.
Für Käufer: Die Freigabe richtet sich an Firmen mit Servern. Ein ähnliches SMR-Laufwerk von Seagate erkannte Windows im Test von StorageReview gar nicht, und Preise für die neuen Modelle hat Seagate laut StorageReview nicht veröffentlicht.
TB-Index HDD Intern 3,5" 43,59 €/TB▲ 0,3 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: StorageReview
Test: Samsungs erste USB4-SSD P9 liest mit 4.048 MB/s und bleibt kühl
StorageReview hat die Portable SSD P9 getestet, Samsungs erste externe SSD mit USB4. Samsung gibt 4.000 MB/s beim Lesen und 3.800 MB/s beim Schreiben an, das Testgerät mit 2 TB erreichte 4.048 und 3.769 MB/s und las damit doppelt so schnell wie die ältere T9. Die P9 gibt es mit 1, 2, 4 und 8 TB. Das Metallgehäuse wurde im Test höchstens 40 °C warm, die USB4-Laufwerke von SanDisk und LaCie sowie die Lexar ES5 erreichten 60 bis 70 °C. Schwach war die P9 bei kleinen zufälligen Schreibzugriffen: 50.000 kleine Dateien kopierte sie mit 84 MB/s, die T9 mit 180 MB/s.
Für Käufer: Ihr Tempo erreicht die P9 laut StorageReview nur an einem Rechner mit USB4-Anschluss. Wer vor allem viele kleine Dateien kopiert, war im Test mit anderen Laufwerken schneller.
TB-Index SSD Externe SSD 117,58 €/TB▲ 1,1 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: StorageReview
Bericht: Samsung baut wegen hoher Speicherpreise rund 20 % weniger Galaxy-A-Handys
Samsung senkt laut einem Bericht der südkoreanischen Zeitung ETNews die Produktion seiner Mittelklasse-Smartphones der Galaxy-A-Serie im 4. Quartal um rund 20 %, berichtet heise online. Als Gründe nennt der Bericht steigende Speicherpreise und Schwierigkeiten bei der Rohstoffbeschaffung. Aufs Jahr gerechnet seien das rund 10 Millionen Geräte weniger, für 2027 plane Samsung eine weitere Kürzung um mehr als 10 %. Laut dem Analysehaus Omdia machten Flash-Speicher und DRAM (Arbeitsspeicher) im 1. Quartal 2026 bei Smartphones unter 400 US-Dollar fast 60 % der Materialkosten aus, im 3. Quartal 2025 waren es rund 32 %.
Für Käufer: Die Zahlen zeigen, wie stark Speicher inzwischen die Kosten fertiger Geräte bestimmt. Für Käufer von Arbeitsspeicher und SSDs spricht die Meldung eher gegen eine baldige Entspannung, eine Aussage zu Preisen im Handel enthält sie aber nicht.
TB-Index Arbeitsspeicher (RAM) 6,31 €/GB▲ 1,8 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: heise online
SK hynix stellt mehr als die Hälfte seiner NAND-Fertigung in Korea auf 321 Schichten um
Mit seinen Quartalszahlen hat SK hynix laut Blocks & Files auch seine Ausbaupläne genannt. Im 4. Quartal soll NAND-Flash mit 321 Schichten mehr als die Hälfte der Fertigung in Südkorea ausmachen, damit mehr schnelle Server-SSDs mit hoher Kapazität (eSSD) geliefert werden können. Das Werk M15X soll bis Jahresende voll ausgelastet sein, um mehr HBM4 zu bauen, also gestapelten Speicher für KI-Beschleuniger. 2027 soll die 1. Ausbaustufe des Werks Yongin voll in Betrieb gehen und die Produktion erhöhen. HBM4 soll HBM3E im nächsten Quartal bei Menge und Umsatz überholen.
Für Käufer: Die zusätzliche Fertigung zielt laut SK hynix vor allem auf Server-SSDs und KI-Speicher. Ob davon auch SSDs und Arbeitsspeicher für Privatkunden profitieren, sagt der Hersteller nicht.
TB-Index SSDs 108,07 €/TB▲ 1,0 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: Blocks & Files
Seagate steigert Umsatz um 61 %, Festplatten für Rechenzentren bis 2028 großteils vergeben
Seagate hat laut StorageNewsletter im 1. Quartal seines Geschäftsjahres 2027, das am 2. Oktober 2026 endete, 4,23 Milliarden US-Dollar umgesetzt, 61 % mehr als vor 1 Jahr. Rund 81 % davon, 3,4 Milliarden US-Dollar, kamen aus dem Geschäft mit Rechenzentren. Ausgeliefert wurden 220 Exabyte Speicherkapazität, davon 198 Exabyte als Nearline-Festplatten, also große Laufwerke für den Dauerbetrieb in Rechenzentren. Der größte Teil dieser Nearline-Kapazität ist laut Seagate bis Ende 2028 schon an Kunden vergeben, einzelne Cloud-Verträge reichen bis 2030. Die Baureihe Mozaic 4 mit HAMR-Technik (Schreiben mit Laserhilfe) und bis zu 44 TB läuft bei großen Cloud-Anbietern an.
Für Käufer: Wenn die Kapazität für Rechenzentren auf Jahre vergeben ist, bleibt für den Handel womöglich wenig Spielraum. Ob und wann das die Preise großer Festplatten für Privatkunden beeinflusst, sagt Seagate nicht.
TB-Index HDD Intern 3,5" 43,59 €/TB▲ 0,3 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: StorageNewsletter
Bericht: Fujifilm will Produktion von Magnetbändern bis 2028 verfünffachen
Fujifilm will laut einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei, über den ComputerBase schreibt, seine Kapazität für Magnetbänder verfünffachen. Dafür sind bis zum Geschäftsjahr 2028 rund 10 Milliarden Yen vorgesehen, umgerechnet etwa 57 Millionen Euro, vor allem für das Werk in Odawara nahe Tokio. Im Mittelpunkt stehen Bänder mit bis zu 100 TB für Archive und Datensicherung. Es wäre dem Bericht zufolge die größte Investition des Konzerns in diese Fertigung seit rund 20 Jahren. Als Grund nennt der Bericht den wachsenden Speicherbedarf durch künstliche Intelligenz.
Für Käufer: Mehr Fertigung zielt vor allem auf Rechenzentren und Archive. Nikkei zufolge können die Speicherkosten auf Band bis auf ein Viertel der Kosten von Festplatten sinken, für Käufer von LTO-Bändern ist eine Wirkung auf die Preise aber noch offen.
TB-Index Band (LTO) 20,64 €/TB▼ 1,3 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: ComputerBase
Bericht: Solidigm verhandelt über NAND-Werk für 45 Milliarden US-Dollar in den USA
Die SK-hynix-Tochter Solidigm spricht laut Bloomberg mit dem US-Handelsministerium über ein neues Werk für NAND-Flash in den USA für 45 Milliarden US-Dollar, berichtet Tom's Hardware. Im Gegenzug wolle Solidigm Anlagen in sein bestehendes Werk im chinesischen Dalian ausführen dürfen, das NAND-Flash fertigt; die Erträge des modernisierten Werks sollen den Bau in den USA mitfinanzieren. Bloomberg beruft sich auf ungenannte Quellen. Insgesamt könnten die Investitionen in den USA laut dem Bericht einmal 100 Milliarden US-Dollar erreichen, der Bau in New York sei für 2027 vorgesehen. Ob das Ministerium zustimmt, ist offen.
Für Käufer: Ein neues Werk würde das Angebot an NAND-Flash für SSDs erst nach Jahren erhöhen. Bis eine Entscheidung fällt, ist für SSD-Preise keine Wirkung absehbar.
TB-Index SSD Interne SSD (2,5" SATA) 110,06 €/TB▼ 0,8 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: Tom's Hardware
SK hynix erwartet Speichermangel bis 2030 und weniger verkaufte PCs und Smartphones
SK hynix hat am 28. Oktober seine Zahlen für das 3. Quartal vorgelegt und rechnet laut The Register damit, dass die Nachfrage nach Speicherchips das Angebot bis 2030 übersteigt. Als Gründe nennt der Hersteller die schwierigen neuen Fertigungsverfahren und die lange Bauzeit neuer Werke. Der Umsatz stieg auf 104,6 Billionen Won (78,1 Milliarden US-Dollar), 328 % mehr als vor 1 Jahr, der operative Gewinn auf 87,68 Billionen Won. 14 Großkunden haben langfristige Verträge, mit denen sie zusammen mehr als die Hälfte der Produktion von 2027 und 2028 abnehmen. Finanzchef Kim Woo-hyun erwartet, dass wegen der hohen Speicherpreise und der Knappheit weniger PCs und Mobilgeräte ausgeliefert werden.
Für Käufer: SK hynix erwartet über Jahre mehr Nachfrage als Angebot, und mehr als die Hälfte seiner Produktion für 2027 und 2028 ist schon an Großkunden vergeben. Für Käufer von Arbeitsspeicher deutet die Einschätzung des Herstellers eher auf anhaltend hohe Preise hin, eine Zusage ist sie aber keine.
TB-Index Arbeitsspeicher (RAM) 6,31 €/GB▲ 1,8 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: The Register
Bericht: Alibaba, ByteDance und Tencent wollen 10 Jahre lang DRAM von Samsung sichern
Alibaba, ByteDance und Tencent streben laut der koreanischen Zeitung Maeil Business Newspaper Lieferverträge für Arbeitsspeicher mit Samsung über 10 Jahre an, berichtet ComputerBase. Es geht um DDR- und LPDDR-DRAM für Server, also Arbeitsspeicher für die KI-Rechenzentren der Konzerne. Üblich sind bei solchen langfristigen Liefervereinbarungen (Long-Term Agreements, LTA) 3 bis 5 Jahre. Große US-Unternehmen haben laut dem Bericht bereits langfristige Verträge mit Micron, Samsung und SK hynix geschlossen. Bestätigt sind die Vereinbarungen bisher nicht.
Für Käufer: Kommen solche Verträge zustande, wäre ein weiterer Teil der DRAM-Produktion über Jahre fest vergeben. Ob und wann das die Preise für Arbeitsspeicher im Handel beeinflusst, lässt der Bericht offen.
TB-Index Arbeitsspeicher (RAM) 6,31 €/GB▲ 1,8 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: ComputerBase
SK hynix stoppt Börsengang von Solidigm, Pläne für NAND-Werk in den USA bleiben
SK hynix hat am 23. Oktober mitgeteilt, dass die Prüfung eines Börsengangs (IPO) seiner SSD-Tochter Solidigm eingestellt ist. Als Gründe nennt das Unternehmen laut Blocks & Files und Tom's Hardware die Lage an den Finanzmärkten und fallende Kurse von Halbleiteraktien. Mit dem Geld sollte ein neues Werk für NAND-Flash in den USA mitfinanziert werden, dem Speicher in SSDs. Der Investitionsbedarf für Solidigm bleibe bestehen, andere Wege der Finanzierung würden weiter geprüft. Größe, Kosten und Zeitplan des Werks hat SK hynix laut Tom's Hardware nicht genannt.
Für Käufer: Ein zusätzliches Werk könnte das Angebot an NAND-Flash auf Dauer erhöhen. Solange Finanzierung und Zeitplan offen sind, ist eine Wirkung auf SSD-Preise in nächster Zeit nicht absehbar.
TB-Index SSD Interne SSD (2,5" SATA) 110,06 €/TB▼ 0,5 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quellen: Blocks & Files, Tom's Hardware
Micron überspringt NAND-Generation G10 und plant G11 mit über 400 Schichten
Micron hat bei einem Technik-Webinar für Investoren am 21. Oktober seine nächste Generation von NAND-Flash vorgestellt, dem Speicher in SSDs, und dabei die erwartete Generation G10 übersprungen. Der neue G11 soll laut Blocks & Files und ComputerBase über 400 Zellschichten (Layer) haben, der aktuelle G9 kommt auf 276. Gegenüber G9 verspricht Micron etwa die doppelte Bitdichte, also doppelt so viele Daten pro Chipfläche, und eine bis zu 50 % schnellere Schnittstelle. Die Serienfertigung soll im 2. Halbjahr 2027 beginnen, weitere Details will Micron-Technikchef Scott DeBoer im nächsten Jahr nennen.
Für Käufer: Mehr Daten pro Chipfläche kann die Herstellung von SSDs auf Dauer günstiger machen. Ob und wann sich das in SSD-Preisen zeigt, sagt Micron nicht, und vor dem 2. Halbjahr 2027 ist G11 laut Micron nicht in Serie.
TB-Index SSD M.2 NVMe 133,17 €/TB▲ 2,6 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quellen: Blocks & Files, ComputerBase
TrendForce erwartet 2027 weniger Arbeitsspeicher für PCs
Das Marktforschungsunternehmen TrendForce rechnet in seinem neuen DRAM-Marktbericht für 2027 mit einem sinkenden Angebot an Arbeitsspeicher für den PC-Markt. Größere neue Kapazitäten durch neue und ausgebaute Fabriken erwartet der Bericht erst ab 2029. Laut PC Games Hardware haben große PC-Hersteller einen Teil der Produktion mit Langzeitverträgen gesichert, bei Samsung sollen über 70 % der PC-RAM-Produktion fest gebucht sein. Erste Systemintegratoren berichten zu Beginn des 4. Quartals von 15 % höheren Preisen.
Für Käufer: Laut PC Games Hardware trifft die Verknappung vor allem den freien Markt, auf dem Marken die Chips für RAM-Module für Endkunden einkaufen. Eine Entspannung beim Angebot sieht TrendForce für 2027 nicht.
TB-Index DDR5 UDIMM 16,25 €/GB▲ 1,4 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: PC Games Hardware
Micron: Eintägiger Streik im Werk Taoyuan in Taiwan
Beschäftigte von Micron im taiwanischen Taoyuan legen am 22. Oktober für einen Tag die Arbeit nieder, berichtet Tom's Hardware unter Berufung auf Reuters. Die Gewerkschaft fordert konkrete Zusagen für den Bonus 2026 und eine nachvollziehbare Formel für die Beteiligung an künftigen Gewinnen. Micron fertigt in Taiwan DDR5, LPDDR und HBM für KI-Beschleuniger. Die Belegschaft im größeren Werk Taichung hat bisher keinen Streik beschlossen.
Für Käufer: Tom's Hardware erwartet durch den eintägigen Streik nur einen geringen Rückgang der Produktion. Wichtig wird, ob sich das Werk in Taichung anschließt.
TB-Index Arbeitsspeicher (RAM) 6,31 €/GB▼ 0,4 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: Tom's Hardware
Samsung und SK hynix rüsten Flash-Werke in China auf
Samsung will sein Werk im chinesischen Xi'an bis Jahresende auf Flash-Speicher mit 286 Lagen umstellen, berichtet Tom's Hardware unter Berufung auf Reuters und 4 informierte Personen. Das Werk liefert rund 40 % der NAND-Produktion von Samsung und fertigt bisher Chips mit rund 200 Lagen. Im Werk Dalian von SK hynix sollen künftig Chips mit 240 oder mehr Lagen entstehen statt bisher 192. Für Maschinen aus den USA brauchen beide Hersteller in China wegen der Exportkontrollen von 2022 eine Lizenz.
Für Käufer: NAND-Flash steckt in jeder SSD. Mehr Lagen bringen mehr Speicher pro Chip, wie viel davon in Endkunden-SSDs ankommt, lässt der Bericht offen.
TB-Index SSD M.2 NVMe 133,17 €/TB▲ 2,1 % seit Meldung(Stand 01.11.2026, 01:17 Uhr, Quelle: amazon.de)
Quelle: Tom's Hardware